6. Oktober 2014 - Datendiebstahl

JPMorgan: 83 Millionen Konten kompromittiert

Die US-amerikanische Bank JPMorgan hat der US-Börsenaufsicht SEC mitgeteilt, dass bei einem Hackerangriff im Sommer mehr als 80 Millionen Datensätze mit Kundendaten entwendet wurden.

Der Großbank JPMorgan wurden Daten von mehr als 80 Millionen Kunden gestohlen (Bild: Lord Mauleverer/Wikipedia) Der Großbank JPMorgan wurden Daten von mehr als 80 Millionen Kunden gestohlen (Bild: Lord Mauleverer/Wikipedia)

Die United States Security and Exchange Commission (SEC) hat ein Dokument zu dem im Juni und Juli 2014 erfolgten Diebstahl von Kundendaten bei Finanzinstituten veröffentlicht. Demnach gelang es den Hackern, allein bei der Großbank JPMorgan Chase sensible Informationen zu 76 Millionen Privatkunden sowie 7 Millionen kleineren Unternehmen zu entwenden, bevor der Angriff entdeckt wurde.

Der größten Bank der USA seien Daten wie Namen, Postanschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adressen gestohlen worden. Die SEC zitiert die Bank mit der Aussage, dass weder Passwörter noch Sozialversicherungsnummern von dem Diebstahl betroffen seien. Bislang habe man auch noch keine Betrugsversuche verzeichnen können, die im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl stünden.

Wie die News York Times berichtet, hätten die Hacker mehr als 90 Server des Bankinstituts angezapft. Dabei gelang es ihnen, sich selbst die höchsten Nutzungsrechte als Administrator zuzuteilen. Die Eindringlinge in das System hätten dies ausgenutzt, um sich auch einen Überblick über eingesetzte Programme und Applikationen zu verschaffen, die eventuell weitere Sicherheitslücken aufweisen.

fgo

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