24. Dezember 2012 - Kleine und mittlere Unternehmen

IT-Sicherheit mit mobilen Lücken

Datendiebe und Malware-Schreiber haben es längst nicht mehr nur auf Großunternehmen abgesehen, sondern nehmen zunehmend auch kleinere Firmen ins Fadenkreuz. Ein Studie gibt eine Übersicht, wie ernst diese Unternehmen diese Gefahren für ihre IT-Infrastruktur nehmen.

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40 Prozent der kleinen Unternehmen befürchten keine Schäden durch Angriffe aus dem Internet (Quelle: G Data).

G Data hatte im Rahmen seiner Small Business Studie 2012 mehr als 300 kleinere Firmen mit bis zu 25 Mitarbeitern in Deutschland aus verschiedenen Branchen befragt, um herauszufinden, welchen Stellenwert Informationssicherheit im Geschäftsalltag hat, welche Geräte abgesichert werden und wie groß Unternehmen die Gefahr von Schäden durch Cyber-Angriffe sehen.

Dabei kam heraus, dass weniger als die Hälfte der kleineren Unternehmen Schäden durch Angriffe von Außen oder Schadcode für wahrscheinlich hält. Etwa jeder sechste Betrieb geht von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, vier von zehn Firmen sehen dagegen nur ein geringes Schadensrisiko.

Schutz für Mobilgeräte hinkt hinterher

Grundsätzlich sehen fast alle befragten Firmen die Notwendigkeit, ihre IT-Infrastruktur mit einer Sicherheitslösung, zu schützen. Nur drei Prozent verzichten generell auf den Schutz durch eine Security-Software. Neben dem Virenschutz sind für kleinere Betriebe eine Firewall und ein Spam-Schutz die wichtigsten Komponenten einer Sicherheitssoftware. Die zentrale Steuerung des Backups ist für kleinere Firmen ebenfalls maßgeblich.

Dabei sind Server und Desktop-PCs mit einem Anteil von 95 Prozent die am häufigsten abgesicherten Geräte, auch bei Notebooks (88 Prozent ) und Netbooks (71 Prozent) gehört eine Security-Software größtenteils zum Standard. Obwohl Smartphones und Tablets für kleinere Firmen immer wichtiger werden, schützt allerdings nur rund ein Viertel der Betriebe diese mobilen Geräte mit Hilfe der Sicherheitslösung.

System-Administrator als Teilzeitjob

Erwartungsgemäß haben nur wenige kleinerer Firmen eine eigene IT-Abteilung. Bei sechs von zehn Firmen kümmern sich ein oder mehrere Mitarbeiter um das IT-Management, die sich daneben allerdings auch mit weiteren Aufgabenbereichen beschäftigen. 41 Prozent der kleineren Unternehmen vertrauen auf die Service-Leistungen eines externen IT-Dienstleisters und haben hierdurch einen geringeren Aufwand, aber höhere Kosten.

(24.12.2012/fgo)

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