26. März 2012 - Whistleblowing

Hinweisgeber stellen im EU-Parlament aus

Eine Ausstellung des Whistleblower-Netzwerks will im Europäischen Parlament für mehr Verständnis werben. Gezeigt werden prominente Fälle von Whistleblowing aus Deutschland.

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Whistleblower wollen Licht ins Dunkel bringen (Foto: Whistleblower-Netzwerk e.V.)

„Whistleblowing – Licht ins Dunkel bringen“ heißt das Thema einer Ausstellung im Europäischen Parlament in Brüssel vom 26. bis 29. März. Sie ist prominenten Whistleblower-Fällen aus Deutschland gewidmet.

Es werden die Konfliktsituationen gezeigt, in denen sich diese Menschen zum Handeln entschlossen haben sowie ihr weiteres Schicksal, ihre Niederlagen und ihre Erfolge geschildert.

Der Generaldirektor der OLAF spricht das Grußwort

Die Ausstellung wird mit einem kleinen Empfang eröffnet. Der Generaldirektor des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), Giovanni Kessler, spricht  ein Grußwort.

Organisiert wird die Ausstellung vom Whistleblower-Netzwerk e.V. auf Einladung des dänischen Europaabgeordneten Søren Bo Søndergaard.

EU noch weit zurück beim Schutz von Whistleblowern

„Das Europäische Parlament scheint sich der Notwendigkeit eines verbesserten Whistleblower-Schutzes erst langsam bewusst zu werden“, so Guido Strack, Vorsitzender des Whistleblower-Netzwerks. „So sucht man im jüngst vorgelegten Entwurf der EU-Kommission für eine Änderung des Beamtenstatuts vergebens nach einer Neuregelung zum Whistleblowing.“

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Das Whistleblower-Netzwerk hofft, mit der Ausstellung einen Beitrag zu einem besseren Verständnis für die Whistleblowing-Thematik leisten zu können.

26.03.2012 (Whistleblower-Netzwerk e.V./BM)

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