8. Juni 2015 - Datendiebstahl

Hacker entern Personalstelle der US-Regierung

Die staatliche Personalbehörde der USA wurde Opfer einer digitalen Attacke durch Hacker, die Daten von bis zu vier Millionen US-Bürgern entwendeten.

Hacker bei der US-Regierung Hacker sollen die Daten von bis zu vier Millionen Bediensteten der US-Behörden gestohlen haben (Bild: Hlib Shabashnyi / iStock / Thinkstock)

Wie das Wall Street Journal berichtet, haben bislang unbekannte Angreifer sensitive Informationen von bis zu vier Millionen US-Amerikanern gestohlen, indem sie sich Zugang zu den Computersystemen des U.S. Office of Personnel Management (OPM) verschafften. Man werde, so das OPM in einer Bestätigung dieses Datendiebstahls, die Betroffenen umgehend benachrichtigen.

Das OPM ist mit dem Mitarbeitermanagement der US-Bundesbehörden betraut. Das Büro verantwortet unter anderem deren Sicherheitsüberprüfungen sowie die Vergabe von Zugangsberechtigungen. Betroffen sind sowohl aktuelle als auch ehemalige Behördenmitarbeiter.

Die Angriffe, so das OPM,  habe man im April 2015 entdeckt. Aktuell arbeite man mit dem U.S. Department of Homeland Security’s Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) und dem FBI zusammen, um die Auswirkungen des erfolgreichen Angriffs zu eruieren. Zudem habe man die Sicherheitsvorkehrungen für den Zugang zu den Netzwerken der Behörde verstärkt.

Hacker-Angriff aus China?

Laut Washington Post vermutet man hinter den Angriffen eine Gruppe von Hackern aus der Volksrepublik China. Dort baue man eine umfangreiche Datenbank von Beschäftigten der US-Behörden auf, um diese Informationen zu Spionagezwecken einzusetzen. China hat eine Beteiligung an der Attacke dementiert.

fgo

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