21. September 2011 - Google Analytics

Google Analytics: Google und Datenschützer einigen sich

Die rechtliche Unsicherheit bei der Nutzung des Web-Statistik-Dienstes Google Analytics ist beseitigt. Halten sich Website-Betreiber an einige Punkte, müssen sie keine Beanstandungen der Datenschutzaufsichtsbehörden mehr befürchten.

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Johannes Caspar und Google haben sich auf einen datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics geeinigt (Foto: HmbBfDI/Thomas Krenz)

Nach monatelangem Ringen haben sich der Internet-Konzern Google und der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar auf einen Kompromiss geeinigt.

Google teilte mit, die vereinbarten Regelungen stellten sicher, dass Google Analytics „ab sofort ohne Beanstandung der deutschen Datenschutzbehörden eingesetzt werden kann“.

Website-Betreiber müssen über den Einsatz von Google Analytics informieren

Zu den vereinbarten Regeln gehört, dass Betreiber von Websites in einer Datenschutzerklärung über den Einsatz von Google Analytics informieren müssen. Dazu gehört auch ein Hinweis auf die Möglichkeit, die Google-Analytics-Funktion mit einem Zusatzprogramm (Add-on) des Browsers abzuschalten.

Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nötig

Website-Betreiber müssen zudem zukünftig einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes abschließen.

Verantwortung liegt bei Website-Betreibern

Die Betreiber von Websites müssen außerdem eine von Google bereitgestellte Softwarelösung einsetzen, die bei der Übermittlung der Besucherdaten an Google Analytics einen Teil der IP-Adresse „maskiert“, also unkenntlich macht.

Für Website-Betreiber stellt der Hamburgische Datenschutzbeauftragte besondere Hinweise auf seiner Homepage www.datenschutz-hamburg.de zur Verfügung. „Macht ein Webseitenbetreiber von diesen Möglichkeiten Gebrauch, wird dadurch ein beanstandungsfreier Betrieb von Google Analytics gewährleistet“, erklärte Caspar.

HmbBfDI/BM

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