9. Oktober 2012 - Filesharing

Gericht will Zugriff auf Megaupload-Daten klären

Im Januar 2012 wurde der Sharehoster Megaupload durch das Justizministerium der USA geschlossen. Dem Anbieter von Speicherplatz für beliebige Dateien wird unter anderem vorgeworfen, für kriminelle Urheberrechtsverletzungen verantwortlich zu sein. Die Crux der Geschichte: Auch Anwender, die legale Inhalte auf diese Plattform geladen haben, kommen seither nicht mehr an ihre Daten.

Datenschutzbeauftrager und Administrator (Bild: vasabii / iStock / Thinkstock)

Jetzt dürfen sich diese Benutzer von Megaupload  wieder Hoffnung darauf machen, Zugang zu diesen digitalen Informationen zu erhalten. Denn ein Gericht des Eastern Districts of Virginia hat beschlossen, eine Anhörung zu dieser Thematik durchzuführen. Auslöser war ein Antrag des US-Geschäftsmanns Kyle Goodwin, der mit Hilfe der Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF), die sich der Wahrung von Bürgerrechten im Internet annimmt, erreichen will, wieder Zugriff auf seine bei Megaupload gespeicherten privaten Videos zu erhalten.

Bereits im April 2012 hatte ein US-Gericht alle beteiligten Parteien – ergebnislos – aufgefordert, eine Regelung für die Ansprüche der Anwender zu schaffen, die als rechtmäßige Eigentümer digitale Inhalte auf Megaupload geladen hatten und seither nicht mehr auf diese zugreifen können.

(09.10.2012/fgo)

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