31. Juli 2013 - Schadsoftware

Gamer weiterhin im Fokus von Angreifern

Im Vorfeld der im August stattfindenden „gamescon“ hat Kaspersky Lab aktuelle Zahlen zu Gaming-Schädlingen veröffentlicht.

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Computerspieler sind ein beliebtes Ziel für Schadsoftware - Tendenz steigend (Bild: Thinkstock)

Computerspieler, auf neudeutsch „Gamer“, sind weiterhin Ziel von Angriffen. Kaspersky Lab verweist auf derzeit 4,4 Millionen unterschiedliche Schadprogramme, die in Richtung Gamer zielen. Dies seien 33% mehr als im Vorjahr.

Angriffe gegen Gamer

Neben Schadcode, der meist auf den Diebstahl von Account-Daten und virtuellen Gegenständen aus ist, seien aber auch die einzelnen direkten Angriffe gegen Gamer weltweit von 7.000 Angriffen täglich im Vorjahr auf 11.500 Angriffe in gestiegen. Hierdurch ergeben sich über zwei Millionen Angriffe für das erste Halbjahr 2013. Im europäischen Vergleich lägen Angriffe gegen deutsche Benutzer mit 18.300 Angriffen im ersten Halbjahr 2013 an fünfter Stelle.

Angriffe, spezieller Schadcode sowie auf Gamer spezialisiertes Phishing sprechen eine deutliche Sprache. Diese Fakten stellen ein hohes potenzielles Risiko dar, das von Unternehmen und Behörden verständlicherweise nicht getragen werden kann. Daher haben (private) Spiele in diesen Netzwerken keine Berechtigung.

Schutzmöglichkeiten

Unternehmen und Behörden können sich am besten gegen diese Gefahren schützen, indem die Installation und Nutzung von Spielen auf den eigenen Rechnern nicht erlaubt ist und die ggf. proprietären Protokolle zusätzlich an Firewalls gefiltert werden.

Weiterhin können sich Gamer nach Kaspersky Lab durch starke Passwörter, aktuelle Software und Betriebssysteme sowie eine aktuelle AV-Lösung schützen. Dazu kämen Vorsichtsmaßnahmen durch die Benutzer selbst:

  • Kein blindes Folgen von Links,
  • Vorsicht bei E-Mails und anderen Phishing-Versuchen sowie
  • die Nutzung nur offizieller Software und Patches.

(31.07.2013/fgo)

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