10. Februar 2013 - Mobile Endgeräte

FTC fordert mehr Datenschutz bei mobilen Apps

Die US-Handelsaufsicht FTC hat einen Maßnahmenkatalog veröffentlicht, der Entwickler von Apps für mobile Endgeräte zu mehr datenschutzrelevanten Funktionen bewegen will.

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Die FTC fordert mehr Transparenz für mobile Apps (Bildquelle: FTC).

In ihrem 36-seitigen Papier mit dem Titel „Mobile Privacy Disclosures – Building Trust Through Transparency“ fordert die Federal Trade Commission (FTC) unter anderem, das Anwender stets erfahren sollten, welche Informationen durch eine App gesammelt und für was sie verwendet werden. Zugriff auf GPS-Daten oder andere sensitive Informationen aus Adressbüchern oder dem Fotospeicher sollten Apps nur haben, wenn Anwender explizit zugestimmt haben.

Do-not-Track angemahnt

Mehr Aktivitäten erwartet die FTC bei der Umsetzung der Do-not-Track-Funktion (DnT). Zwar sei die Funktion in Apples iOS und im mobilen Firefox-Browser implementiert, die meisten Entwickler mobiler Apps berücksichtigten allerdings entsprechende Mitteilungen nicht.

Über DnT kann ein Benutzer eine Webseite oder -Applikation mitteilen, dass er die personenbezogene Verwendung der Informationen aus seinem Online-Verhalten nicht wünscht. Betreiber von Servern sind anschließend aufgefordert, dieser Entscheidung des Anwenders freiwillig zu folgen.

(10.02.2013/fgo)

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