13. April 2012 - Internet der Dinge

EU-Befragung zu vernetzten Geräten

Die Europäische Kommission möchte in einer öffentlichen Befragung herausfinden, in welchem Rahmen sich zukünftig das sogenannte „Internet der Dinge“ bewegen kann und darf. Angesichts der möglichen Risiken für die Privatsphäre ist eine Teilnahme sicherlich für jeden wertvoll.

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Was werden in Zukunft die Dinge von uns wissen? (Gerd Altmann/pixelio.de)

Mit der Befragung sollen das Potenzial und die Grenzen der Technologie ermittelt werden.

Als „Internet der Dinge“ bezeichnet die Kommission dabei eine Zukunft, in der Alltagsgegenstände mittels intelligenter RFID-Chips (Radio Frequency Identification) drahtlos mit dem Internet verbunden sind und Daten erfassen und austauschen können.

Dazu zählen etwa Telefone, Autos, Haushaltsgeräte, Kleidungsstücke und sogar Lebensmittel.

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Von Verhaltensmuster bis Vorlieben

Zu den dabei gespeicherten und übermittelten Informationen gehören etwa

  • Verhaltensmuster der Nutzer,
  • ihre Aufenthaltsorte und
  • Präferenzen.

Beteiligen Sie sich!

Die Kommission will sicherstellen, dass die Rechte von Privatpersonen respektiert werden, und leitet vor diesem Hintergrund eine öffentliche Konsultation ein, zu der Sie bis zum 12. Juli 2012 beitragen können.

Schutz personenbezogener Daten

Die öffentliche Konsultation wird in eine neue Empfehlung zum Internet der Dinge Eingang finden. Bereits 2009 wurden 14 Maßnahmen festlegt, um Technologien und Systeme für das Internet der Dinge zu entwickeln, die mit den zentralen Werten Europas, wie Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten, vereinbar sind.

13.04.2012 (Eu-Kommisson/ast)

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