26. Oktober 2012 - Benutzer-Tracking durch Webseiten

Do-not-Track weitgehend unbekannt

Künftige Browser-Generationen sollen es für Anwender einfacher machen, die Verfolgung des Surf-Verhaltens und anderer Online-Aktivitäten durch Werbetreibende zu unterbinden. Das ist durchaus im Sinne der meisten US-Amerikaner, denen mehrheitlich allerdings das entsprechende Feature Do-not-Track (DNT) nicht bekannt ist.

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Studie zu Datenschutz und moderner Werbung in den USA (Quelle: BCLT).

Für die durch Mitarbeiter der University of California in Berkeley erstellte 27-seitige Studie „Privacy and Modern Advertising“ (Download als PDF) wurden rund 1.200 erwachsene Internet-Benutzer nach ihrer Meinung zum Datenschutz und zur Werbung im Web befragt. Die Mehrheit äußerte dabei, dass sie keine Informationssammlung über ihr Online-Verhalten wünsche, 81 Prozent der Befragten hörten allerdings erst im Rahmen der durch das Berkeley Center for Law & Technology (BCLT) durchgeführten Studie erstmals von DNT.

Bereits in früheren Befragungen wurde festgestellt, dass die Mehrheit der US-Amerikaner sich durch Datenschutzgesetze geschützt sehen. So gehen knapp die Hälfte der Besucher medizinischer Webseiten davon aus, dass, dass ein Website-Betreiber zunächst fragen müsse, bevor er Informationen zu ihrem Surfverhalten aufzeichne. 22 Prozent sind davon überzeugt, dass ein solche Vorgehen gar nicht erlaubt sei.

Befragt nach der Wirksamkeit von eingeblendeter Werbung auf Online-Seiten äußerten zwei Drittel die Ansicht, diese sei höchst selten oder nie nützlich. Nur zwei Prozent gaben an, Werbeanzeigern regelmäßig anzuklicken, zwölf Prozent behaupteten, dies gelegentlich zu tun.

(26.10.2012/fgo)

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