25. Februar 2015 - IT-Sicherheitsvorfälle

Digitale Angriffe auf jedes dritte Unternehmen

30 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland verzeichneten in den vergangenen zwei Jahren einen erfolgreichen Angriff auf ihre IT-Infrastruktur. In zwei von drei Fällen waren dabei Mitarbeiter für den Vorfall verantwortlich.

Meist sind die eigenen Mitarbeiter für IT-Sicherheitsvorfälle in Unternehmen verantwortlich Meist sind die eigenen Mitarbeiter für IT-Sicherheitsvorfälle in Unternehmen verantwortlich (Bild: günther gumhold/pixelio.de).

Im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom befragte das Meinungsforschungsinstitut Aris insgesamt 458 Geschäftsführer und IT-Verantwortliche in Deutschland, deren Unternehmen mindestens 20 Mitarbeiter beschäftigen, nach Sicherheitsvorfällen im IT-Bereich in den letzten zwei Jahren. Fazit: Fast jede dritte Firma (30 Prozent) war in diesem Zeitraum mit den Folgen von Cyberattacken konfrontiert. Damit lag der Anteil der betroffenen Unternehmen exakt auf dem gleichen Niveau wie bei der entsprechenden Umfrage im Vorjahr.

Meist kannten sich die Angreifer gut im jeweiligen Unternehmen aus, denn bei fast zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen, die einen Kompromittierungsversuch ihrer IT erlebten, waren aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter die Schuldigen. Dabei handelte es sich zum Beispiel um gezielten Datenklau oder das Einschleusen mit Schad-Software infizierter Datenträger. 40 Prozent der Unternehmen verzeichneten Angriffe auf ihre IT-Systeme über das Internet. Im vergangenen Jahr waren dies erst 30 Prozent.

Auffallend ist auch, dass laut Umfrage kleine und mittelständische Unternehmen stärker von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen sind als große. Während bei Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern fast jedes dritte mit erfolgreichen Attacken konfrontiert war, war es bei Unternehmen ab 500 Mitarbeitern nur noch nahezu jedes fünfte.

fgo

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