13. Juni 2013 - Mobile Geräte im Unternehmenseinsatz

Die Datensicherheit macht Sorge

Der Einsatz mobiler Endgeräte wird die Art und Weise verändern, wie Mitarbeiter in Unternehmen ihre Arbeit erledigen. Aber die Sicherheit ist dabei die größte Herausforderung.

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88 Prozent der IT-Entscheider haben bereits über den Einsatz mobiler Anwendungen für ihr Unternehmen nachgedacht (Bildquelle: Citrix).

Laut einer aktuellen Studie von Citrix-Umfrage unter IT- und Unternehmensverantwortlichen in Deutschland haben sich 88 Prozent der Befragten bereits über die Bereitstellung mobiler Anwendungen für ihre Mitarbeiter Gedanken gemacht.

Rund die Hälfte der Unternehmen will die wichtigsten Anwendungen sogar für alle mobilen Endgeräte bereitzustellen – unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und der Tatsache, ob Geräte Privat- oder Unternehmenseigentum sind. Nur rund ein Fünftel der Befragten würde private Endgeräte von der Bereitstellung mobiler Business-Anwendungen komplett ausschließen.

Sicherheit als wichtigste Aufgabe

Der Trend zum Einsatz mobiler Geräte im Unternehmensumfeld ist also eindeutig. Allerdings  werden Sicherheitsaspekte als größte Herausforderung eingestuft: Etwa 87 Prozent der Befragten fürchten um die Sicherheit von Unternehmensdaten. Weitere 76 Prozent sehen die Einhaltung von Vorschriften und Standards als große Hürde.

Auf Platz drei der Bedenken liegt die Befürchtung, dass Mitarbeiter das Risiko beim Daten-Zugriff mit ungeschützten privaten Endgeräten unterschätzen – 71 Prozent der Befragten sehen hier ein Problem.

Eingeschränkte Zugriffsrechte

Bei der Integration privater Endgeräte in mobile Arbeitskonzepte im Rahmen von BYOD (Bring-your-own-Device) würden 81 Prozent der Unternehmen die Zugriffsrechte ihrer Mitarbeiter auf Daten und Anwendungen einschränken. Etwa 43 Prozent dieser Unternehmen würden den Daten- und Anwendungs-Zugriff nur mit bestimmten Netzwerkverbindungen erlauben. Weitere Kriterien für die Einschränkung sind Endgeräte-Typen (28 Prozent), die Aufgabengebiete der Mitarbeiter (24 Prozent) sowie der Ort, von wo aus sie arbeiten (17 Prozent).

(13.06.2013/fgo)

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