28. August 2014 - Online-Kriminalität

Angst vor Cyber-Gangstern nimmt zu

Laut einer aktuellen Umfrage nehmen immer mehr Bürger in Deutschland Cybercrime als persönliche Bedrohung wahr.

Die Angst vor Cyber-Gangstern nimmt zu Mittlerweile haben drei von vier Bundesbürgern Angst vor Datendieben (Bild: Maik Schwertle/pixelio.de)

Im Rahmen des Sicherheitsreports 2014 hatte das Institut Allensbach im Auftrag der Telekom rund 1.500 Interviews mit Bürgern ab 16 Jahren zu ihren „Sorgen im Allgemeinen“ geführt. Ein Ergebnis: Immer mehr Menschen empfinden die Gefahren aus dem Internet als bedrohlich für die eigene Person.

Fasst man die vier Risiken „Datenbetrug“, „Datenmissbrauch durch Unternehmen“, „Computerviren“ und „Datenmissbrauch durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken“ zusammen, so gehen sogar 91 Prozent der Deutschen davon aus, dass diese zunehmen werden. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der Wert bei rund 80 Prozent.

Zwar dominieren im „Sorgenkatalog“ derzeit noch nicht-digitale Themen wie Altersarmut, die 81 Prozent der Befragten Sorgen bereitet, und Pflegebedürftigkeit im Alter (77 Prozent) die Liste der Themen, die am meisten Bedenken wecken. Mit 74 Prozent folgt die Angst vor einem Diebstahl persönlicher Daten aber schon auf Platz drei.

Ebenso gehen mehr Menschen davon aus, künftig durch andere Staaten überwacht zu werden. Während 2013 noch 46 Prozent der Bürger erwarteten, dass die Datenspionage zunehme, sind es 2014 schon 52 Prozent.

fgo

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