19. Dezember 2013 - Mobile Endgeräte

Deutsche legen Wert auf Handy-Privatsphäre

Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis: Für deutsche Mobiltelefonierer ist der Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung von Smartphones wichtig.

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Deutsche sind beim Einsatz von Zugangssperren führend (Bildquelle: Lookout).

Laut einer im Dezember 2013 durchgeführten Umfrage legen deutsche Smartphone-Nutzer auf den Schutz ihrer Identität und Privatsphäre deutlich mehr Wert als Handy-Nutzer in anderen Ländern. Untersucht wurde im Rahmen der Untersuchung, welche Rolle die Themen Sicherheit und Privatsphäre für Handynutzer spielen. 1.004 deutsche Smartphone-Nutzer wurden im Dezember 2013 befragt. Die Umfrage wurde von der DIMA Marktforschung im Auftrag von Lookout und der Deutschen Telekom durchgeführt.

So liegt laut den Ergebnissen der Befragung in Deutschland die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer eine Zugangssperre für sein Handy nutzt, fast zweimal so hoch wie bei den Briten. 86 Prozent der Deutschen nutzen ein Passwort oder eine PIN, im Großbritannien aktivieren nur 44 Prozent und in den USA 56 Prozent der Bevölkerung diese Schutzmaßnahme. Obwohl die meisten Deutschen eine Zugangssperre einrichten, nutzen jedoch nur 50 Prozent eine Sicherheits-App, die sie vor Bedrohungen wie unsicheren Links schützen kann, über die beispielsweise Spyware auf das Gerät gelangen könnte.

Weiterhin gaben 76 Prozent der Deutschen an, dass es ihnen unangenehm wäre und es sie ärgern würde, wenn jemand die Inhalte ihres Handys ausspionieren und veröffentlichen würde. Allerdings gaben neun Prozent der in Deutschland Befragten zu, die Privatsphäre anderer zu missachten und bei passender Gelegenheit durchaus auch in fremden Handys herumzuschnüffeln. In Großbritannien (25 Prozent) und in den USA (19 Prozent) liegt der Anteil der potenziellen Schnüffler deutlich höher.

(19.12.2013/fgo)

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