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Desinteresse der Mitarbeiter begünstigt Cyberattacken

Laut einer aktuellen Studie nehmen Attacken auf die IT-Systeme von Unternehmen zu. Schuld daran sind auch die Angestellten, die zu sorglos mit der eingesetzten Technik umgehen und sich wenig für Sicherheitsbelange interessieren.

Bei jedem zweiten Unternehmen gab es schon ein Datenleck

A10 Networks hat seinen Application Intelligence Report (AIR) in zehn Ländern durchgeführt: in Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Großbritannien und in den USA.

Der Security-Dienstleister hat im Rahmen der Studie mehr als 2.000 Unternehmen und IT-Experten befragt.

Dabei versuchen die Angreifer, an die Server der Betroffenen so viele Anfragen zu senden, dass Schutzmaßnahmen versagen.

Solche DDoS-Attacken sorgen beispielsweise für länger andauernden Stillstand von Rechenzentren. Während dieser Zeit sind häufig Daten deutlich weniger geschützt.

Leichtfertiger Umgang mit Apps

Thema der Studie war außerdem die App-Sicherheit [2]. Hierzu befragte A10 die IT-Abteilungen.

Mitarbeiter schieben Verantwortung anderen zu

Die Mitarbeiter sehen sich in Hinblick auf die Sicherheit der Apps nicht in der Verantwortung. Nach ihrer Ansicht ist es die Aufgabe der App-Entwickler, Service Provider oder der IT-Abteilung, sich um die Sicherheit kümmern.

Kein Wunder, dass nach diesen Aussagen 59 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen wenig optimistisch sind, die Gefahren stoppen und das Unternehmen schützen zu können.

Hier können Datenschutzbeauftragte durch flankierende Schulungen [3] unterstützen, um die Mitarbeiter auf die potenziellen Gefahren eindringlich hinzuweisen. Die verschärften Sanktionen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind hierbei zum Beispiel ein guter Anlass.

Die Studie können Sie kostenfrei gegen Registrierung online beziehen [4].

Stephan Lamprecht