12. Februar 2015 - Aktuelle Studie

Dating-Apps: Partnersuche mit Risiken

Laut eine aktuellen Untersuchung sind 60 Prozent aller populären Dating-Apps durch Hacker angreifbar. Das gefährdet nicht nur den Datenschutz bei privaten Daten, sondern auch den von sensiblen Informationen in Unternehmen.

Bei der Suche nach Partnern über Dating-Apps bleiben Sicherheitsbedenken oft außen vor Bei der Suche nach Partnern über Dating-Apps bleiben Sicherheitsbedenken oft außen vor (Bild: Zoosk)

IBM Security hatte 41 Dating-Apps für das Betriebssystem Android im Rahmen einer Studie näher untersucht und bei 26 davon sicherheitsrelevante Mängel festgestellt. Problematisch sei dies vor allem deshalb, weil viele der Apps umfangreiche Berechtigungen verlangen, unter anderem

  • für die Standortbestimmung via GPS (73 Prozent),
  • für den Zugriff auf die Kamera (34 Prozent) und das Mikrofon oder
  • den Zugang auf private Zahlungsinformationen, die auf einem Mobilgerät gespeichert sind (48 Prozent).

Gefahren durch Dating-Apps

Gefahren bestehen laut der Studie zum Beispiel

  • durch die Übernahme eines Nutzprofils durch Hacker, die sensible Informationen stehlen können,
  • durch den unbeabsichtigten Download von Malware oder auch
  • durch Programmfehler, die ein Einklinken in die WLAN-Verbindung oder das Einschleusen von Angriffsskripts erlauben.

BYOD bringt Dating-Apps in Unternehmen

Besonders problematisch ist laut IBM Security, dass viele Mitarbeiter, die ihre privaten Endgeräte im Rahmen von BYOD zu beruflichen Zwecken nutzen und firmeninterne Informationen auf ihren Mobilgeräten speichern oder sich ins Unternehmensnetz einloggen, parallel auch Dating-Apps installiert haben. In knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen seien diese Applikationen sogar auf firmeneigenen Endgeräten vorhanden.

fgo

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