4. Juli 2012 - Intelligente Stromzähler

Empfehlungen für Smart Metering und Datenschutz

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben die „Orientierungshilfe datenschutzgerechtes Smart Metering“ veröffentlicht. Aufgabe dieses Papiers ist es, die zentralen Forderungen des Datenschutzes beim Einsatz intelligenter Stromzähler (Smart Meter) zu konkretisieren.

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Smart Metering sollte nicht ohne Datenschutz umgesetzt werden, so fordern die Aufsichtsbehörden (Quelle: Datenschutzkonferenz/Düsseldorfer Kreis).

Grundsätzlich, so die Forderung der Datenschützer, sollten Informationen zum Stromverbrauch anonymisiert an möglichst wenige Empfänger übermittelt werden.  Um zu verhindern, dass aus der Nutzung Rückschlüsse auf die aktuelle Situation eines Stromkunden gezogen werden können, empfiehlt die Orientierungshilfe zu Smart Metering und Datenschutz möglichst große Ableseintervalle. Außerdem sollen Kunden die Daten korrigieren oder widerrufen dürfen.

Transparenz ist wichtig

Die Transparenz der Datenübermittlung ist ebenfalls ein zentrales Anliegen der Datenschutzbeauftragten. So heißt es im Dokument: „Der Letztverbraucher muss prüfen können, wer welche Daten zu welchem Zweck erhalten hat und über die Modalitäten der Ablesung und Datenübermittlung im Vorfeld informiert werden. Er muss nachvollziehen können, wer, wann, welche Daten erhalten hat und aus welchem Grund. Er muss über sämtliche Änderungen, beispielsweise der Tarif- und Berechtigungsprofile, und Störungen informiert werden.“

Die 40-seitige Broschüre „Orientierungshilfe datenschutzgerechtes Smart Metering“ steht als PDF-Datei kostenfrei zum Download zur Verfügung.

fgo

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