17. März 2013 - US-Sicherheitsreport

Cyberattacken gefährlicher als Terrorismus

Laut dem aktuellen Sicherheitsreport der USA sind Cyberattacken die größte Gefahr für die nationale Sicherheit – noch vor Terrorismus. Besondere Gefahr gehe von Angriffen auf kritische Teile der öffentlichen Infrastruktur aus.

Die Gefährdung durch Angriffe auf kritische Infrastrukturen wird in den USA stark beachtet (Bildquelle: Wikimedia Commons).

Laut Report „Worldwide Threat Assessment of the US Intelligence Community„, der vom für die nationalen Nachrichtendienste der USA zuständigen Director of National Intelligence James R. Clapper veröffentlicht wurde, verdienen Angriffe auf kritische Infrastrukturen die besondere Aufmerksamkeit der Staats- und Regierungschefs. Die Gefahr, die von Angriffen auf IT-Ressourcen ausgehe, sei höher zu bewerten als die Gefährdung durch den ‚traditionellen‘ Terrorismus.

Bereits Ende Februar hatte die US-Regierung angekündigt, Handelssanktionen gegen Staaten verhängen zu wollen, die als Urheber von Hacker-Angriffen identifiziert werden können.

Für Ralph Kreter vom Hersteller von Sicherheitslösungen zur Angriffserkennung und -abwehr LogRhythm ist es wichtig, dass die US-Regierung offen ihre Bedenken hinsichtlich des digitalen Aufrüstens von Nationen äußere und Angreifern mit Sanktionen drohe: „Inzwischen ist das digitale Leistungsvermögen der meisten Nationen untrennbar mit der Kriegsführung – sowohl in defensiver als auch offensiver Hinsicht – miteinander verflochten. Mit den vor kurzem veröffentlichten Beweisen zu Chinas Einsatz der Fähigkeiten zur großangelegten Industriespionage ist das Problem von Cyberangriffen mehr als deutlich geworden. Die Gefahr ist dabei für alle Industrienationen gleichermaßen gegeben.“

(17.03.2013/fgo)

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