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Checkliste zur DSGVO für Start-ups

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben sich ab dem 25. Mai 2018 alle Unternehmen zu richten. Da spielt das Gründungsjahr keine Rolle. Die Vorgaben zum Datenschutz gelten auch für Start-ups und Gründer. Eine Checkliste der Initiative “Hamburger Startups” will gerade jungen Unternehmen Hinweise zur Umsetzung geben.

Gründer und Geschäftsführer von Start-ups [1] glühen für ihre Idee und stecken ihre Energie vor allen Dingen in die Umsetzung neuer Produkte oder Geschäftsmodelle. Da kommt die Verwaltung oftmals zu kurz.

Ob Buchhaltung oder Datenschutz – nicht jeder Firmengründer hat sich ausführlich mit Vorschriften und Gesetzen rund um ein Unternehmen beschäftigt.

Da ist die Sorge groß, einen Fehler zu machen. Und das zu Recht, denn auch Jungunternehmer müssen die Gesetze befolgen. Weder beim Finanzamt noch bei den Datenschutzbehörden ist Unerfahrenheit eine Entschuldigung.

Die DSGVO im Schnelldurchgang

Unternehmer oder Experten werden sich bei der Lektüre der Checkliste, die eher eine komprimierte Darstellung der Vorschriften ist, über die Einleitung wundern.

Sie verdeutlicht, dass das Thema Datenschutz nicht erst durch die Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen relevant ist. Der Autor stellt einen klaren Bezug zum bisherigen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) her.

Die Initiative weist auch darauf hin, dass eine Einhaltung schon aus Sicht des Wettbewerbsrechts [2] notwendig ist. Denn sonst kann ein Start-up schnell Gefahr laufen, sich Forderungen anderer Firmen gegenüberzusehen.

Nach der Einführung stellt das Whitepaper in äußerst komprimierter Darstellung die folgenden Themenbereiche vor:

Intensive Auseinandersetzung trotzdem nötig.

Die kurze (kostenlose) Handreichung [9] kann eine intensivere Beschäftigung mit der DSGVO nicht ersetzen. Sie führt aber gerade Gründer hinreichend in die Komplexität der Materie ein und räumt Vorurteile gegenüber den Vorschriften aus.

Die Firmeninhaber haben eine Entscheidungshilfe zur Hand,  ob sie sich professionelle Hilfe suchen oder den Datenschutz in Eigenregie sicherstellen wollen.

Und für Datenschutzbeauftragte ist eine Durchsicht nützlich, um sich auf Gespräche mit Start-ups vorzubereiten.

Stephan Lamprecht