8. Juli 2011 - Berufsverband der Datenschutzbeauftragten

BvD fordert mehr Datenschutz-Kontrollen in Unternehmen

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) begrüßt die kürzlich proklamierte Unabhängigkeit der Datenschutzbehörden NRW und Niedersachsen. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, wenn es um die unabhängige Bewertung von Maßnahmen zum Datenschutz in deutschen Unternehmen gehe, so der BvD.

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Datenschutz-Kontrollen in Unternehmen schützen vor Ärger (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)

Es sei an der Zeit, dass neben der Kontrolle, ob ein Unternehmen nach BDSG einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt hat, auch verstärkt der Datenschutzbeauftragte selbst auf Fachkunde und Qualität hin geprüft wird.

Hier sieht sich der BvD in seinen Aktivitäten um die Etablierung eines einheitlichen Berufsbildes des Datenschutzbeauftragten bestärkt.

Weitere Beiträge zum Datenschutz im Unternehmen

Einheitliche Ausbildung für Datenschutzbeauftragte gefordert

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten ist der Meinung, dass die Qualität des Datenschutzes in deutschen Unternehmen nur zu gewährleisten ist, wenn einheitliche Regelungen für Ausbildung, Fachkunde und Voraussetzungen eines Datenschutzbeauftragten gelten.

Das Berufsbild verändert sich bedingt durch die Rechtsprechung und die kurzen Entwicklungszeiten in der Informationstechnologie ständig. Aus diesem Grund wird das Leitbild des BvD regelmäßig aktualisiert. Die aktuelle Version des „beruflichen Leitbildes des Datenschutzbeauftragten“ finden Sie unter www.bvdnet.de.

08.07.2011 (BvD/BM)

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