8. April 2014 - Identitätsdiebstahl

BSI bietet Warndienst an

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat seinen Sicherheitstest erweitert, damit sich überprüfen lässt, ob eine E-Mail-Adresse vom jüngst festgestellten Datenklau betroffen ist.

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Das BSI warnt vor kompromittierten Mail-Adressen (Bildquelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik).

Im Januar feierte sie Premiere – die Webseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die es erlaubt festzustellen, ob ein E-Mail-Konto kompromittiert wurde. Anlass war der Diebstahl der Zugangsdaten zu rund 16 Millionen Benutzerkonten von E-Mail-Services.

Jetzt hat das BSI diesen Dienst erweitert und auch die Ende letzter Woche gemeldeten 18 Millionen kompromittierten E-Mail-Konten mit erfasst. Das Procedere unter www.sicherheitstest.bsi.de  ist identisch geblieben: Nach Eingabe der E-Mail-Adresse und Zustimmung zur Datenschutzerklärung kann man sein Mailkonto überprüfen lassen.  Ist diese nach Wissen des BSI vom Diebstahl betroffen, erhält man an ebendiese Adresse eine Warnung, deren Legitimität sich anhand eines vierstelligen Sicherheitscodes überprüfen lässt.

Parallel will das BSI die betroffenen Anwender warnen, die ihr Mailkonto bei einem der großen Anbieter unterhalten. Darunter Konten bei den Anbietern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de.

(08.04.2014/fgo)

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