4. März 2014 - Hitliste der Sicherheitslücken

Browser an der Spitze

Firefox und Chrome als Tabellenführer, Microsoft besser als sein Ruf – das sind Ergebnisse einer Auswertung der im letzten Jahr gemeldeten Schwachstellen in IT-Programmen.

Browser an der Spitze Secunia hat den Report "Vulnerability Review 2014" veröffentlicht (Bildquelle: Secunia).

Die dänischen IT-Sicherheitsexperten von Secunia haben in ihrem Report „Vulnerability Review 2014“ die im letzten Jahr entdeckten Sicherheitslücken in IT-Programmen unter die Lupe genommen. Demnach wurden im Jahr 2013 insgesamt 2.289 verwundbare Programme von 539 Herstellern gezählt, die zusammen 13.073 Schwachstellen aufwiesen. Knapp drei Viertel davon sind über das Netzwerk ausnutzbar. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet dies eine Zunahme der Schwachstellenzahl um 32 Prozent.

Allein 27 Software-Produkte von sieben Herstellern aus der Liste der 50 populärsten Programme vereinen dabei 1.208 Sicherheitslücken auf sich. Spitzenreiter sind dabei die Browser Mozilla Firefox und Google Chrome mit 270 beziehungsweise 245 Sicherheitslücken. Auf den weiteren Plätzen folgen Oracle Java, der MS Internet Explorer, Adobe Reader, Apple iTunes und Adobe Flash Player. Deutlich besser als sein Ruf schlägt sich Microsoft. Obwohl der Software-Riese aus Redmond zwei Drittel der Produkte der Top 50 stellt, sind diese nur für 24 Prozent der Schwachstellen verantwortlich.

Am Tag des Bekanntwerdens der jeweiligen Schwachstelle waren übrigens in 79 Prozent aller Fälle korrigierende Patches verfügbar. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei jeder fünften Sicherheitslücke die Gefahr bestand, dass diese aktiv ausgenutzt wurde.

(04.03.2014/fgo)

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