26. März 2013 - Schadsoftware

BKA warnt vor digitaler Erpressung

Laut Bundeskriminalamt ist in den letzten Tagen eine Schadsoftware im Umlauf, die Anwender zur Zahlung eines „Lösegeldes“ auffordert.

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Das Logo des BKA wird für Erpressungsversuche missbraucht (Bildquelle: BKA).

Auf den Monitoren der Computer, die mit dieser Schadsoftware infiziert wurden, blendet sich ein Popup-Fenster ein, in dem unter dem angeblichen Logo der Pressestelle des Bundeskriminalamts (BKA) behauptet wird, der Anwender habe Rechtsverletzungen begangen, was zur Sperrung des Rechners führe.

Bei der aktuellen Variante der Schadsoftware werden vier Fotos eingeblendet. Dabei handelt es sich laut Meldung des BKA um „eine strafbewehrte jugendpornografische Darstellung“. Man habe festgestellt, so der angezeigte Text, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen“ erfolgt sei.  Einer Sperrung des Rechners könne man durch eine Strafzahlung von 100 Euro entgehen.

Das Bundeskriminalamt fordert Anwender, die eine solche Meldung erhalten, auf, keinesfalls zu zahlen. Tipps zur Reinigung eines betroffenen Systems von Schadsoftware seien laut BKA auf den Internet-Seiten des Anti-Botnetz-Beratungszentrums zu finden.

(26.03.2013/fgo)

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