3. Februar 2013 - Hacker-Angriffe

Bis zu 250.000 Twitter-Konten gehackt

New York Times, Wall Street Journal und Washington Post: Die Meldungen über erfolgreiche Hackerangriffe „made in China“ auf Medien haben sich in den letzten Tagen gehäuft. Nun hat es auch den Kurznachrichtendienst Twitter erwischt.

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Die Daten von rund einer Viertel Millionen Twitter-Anwendern wurden entwendet (Bildquelle: Twitter).

Laut einer Meldung von Bob Lord, dem Verantwortlichen für IT-Sicherheit bei Twitter, besteht der berechtigte Verdacht, dass Daten von bis zu 250.000 Twitter-Anwendern auf die Rechner von Cyberkriminellen geraten sind.  Zu diesen Informationen zählen Benutzernahmen, E-Mail-Adressen und Passwörter. Twitter hat die betroffenen Anwender laut eigenen Angabe per E-Mail informiert und deren Passwörter zurückgesetzt.

US-Zeitungen im Visier von Hackern

Zahlreiche Online-Ausgaben von US-Zeitungen meldeten ebenfalls Hackerangriffe.  So vermutet die Washington Post chinesische Angreifer hinter Attacken, die bereits 2008 begonnen haben sollen.

Ebenfalls  von Angriffen betroffen war die New York Times. Hier sollen sich chinesische Hacker über vier Monate hinweg illegitime im Netz bewegt und dabei unter anderem Passwörter von Reportern und anderen Mitarbeitern entwendet haben.

Dritter im Bunde der gehackten US-Medien ist das Wall Street Journal, dass die Angriffe, die bereits 2008 begonnen haben sollen, Ende Januar 2013 meldete. Hier geht man davon aus, dass die Daten und Zugänge von etwa 30 Journalisten sowie von Führungskräften betroffen waren.

(03.02.2013/fgo)

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