10. Februar 2014 - Verlust von Kundendaten

Barclays beklagt Datendiebstahl

Die drittgrößte Bank Großbritanniens muss offenbar den Verlust von rund 27.000 Datensätzen mit vertraulichen Kundendaten vermelden.

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Sensitive Kundendaten von Barclays sind wohl auf dem Schwarzmarkt gelandet (Bildquelle: Barclays).

Laut eines Berichts der Online-Sonntagsausgabe der Zeitung Daily Mail sind aus dem Datenfundus der britischen Großbank Barclays bis zu 27.000 Datensätze mit Finanz- und Kundeninformationen in nicht legitimierte Hände geraten.

Die Bank habe ‚Mail on Sunday‘ für die Aufdeckung dieses Datenverlustes gedankt und damit den Diebstahl bestätigt. Es sei allerdings nicht klar, wie die Daten abhanden gekommen seien.

Die Zeitung habe durch einen Insider rund 2.000 der entwendeten Kundendateien sehen können, 25.000 weitere Datensätze seien laut Auskünften des anonymen Informanten zudem noch vorhanden. Jeder Datensatz habe auf dem Schwarzmarkt einen Preis von rund 50 britischen Pfund erzielt.

Es handele sich bei diesen Datensätzen um sehr ausführliche Informationen, die Auskünfte zu persönlichen Details der Kunden, zur deren finanziellen Situation sowie zur bankinternen Einschätzung der Bereitschaft der Kunden zu Finanzgeschäften enthalten.

(10.02.2014/fgo)

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