14. August 2013 - Sicherheit

Angst vor Datenmissbrauch nimmt zu

Immer mehr Menschen sehen sich durch Datenbetrug, Missbrauch von persönlichen Daten oder Computerviren stärker bedroht als durch die klassische Kriminalität.

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Digitale Betrügereien und Datenmissbrauch beunruhigen immer mehr Bürger (Bildquelle: www.datenschutz.rlp.de).

Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von T-Systems im Juni 2013 zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung hat ergeben, dass Pflegebedürftigkeit und Altersarmut die größten Sorgen bereiten.

Sind diese Ergebnisse kaum verwunderlich, so liefert die Studie dennoch auffällige Ergebnisse. So machen sich jeweils mehr als 70 Prozent der Befragten Sorgen um den Datenbetrug im Internet  und um den Missbrauch persönlicher Daten durch Unternehmen, wobei 64 beziehungsweise 65 Prozent davon ausgehen, dass die Risiken in diesen Bereichen in Zukunft noch zunehmen werden.

Fasst man gar die vier gefragten Internet- und Datenrisiken zusammen – neben Datenmissbrauch und -betrug noch missbräuchliche Nutzung von persönlichen Daten in sozialen Netzwerken (55 Prozent) und Computerviren (54 Prozent) – gehen vier von fünf Bürgern davon aus, dass die mit Computerkriminalität verbundenen Risiken künftig weiter steigen. Zum Vergleich: 43 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Gefahr, Opfer eines klassischen Diebstahls oder Einbruchs zu werden, zunehmen wird.

(14.08.2013/fgo)

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