29. März 2016 - Cyber-Kriminalität

Angreifer bevorzugen Server in den USA und in Deutschland

Für Cyber-Kriminelle sind technologisch gut ausgebaute Infrastrukturen die beste Basis für verbrecherische Aktivitäten. Das verschafft Deutschland einen unrühmlichen Spitzenplatz im Standort-Listing der für Angriffe missbrauchten Domains.

Neuer Infoblox Threat Index erschienen Jeder fünfte Server mit einer schädlichen Domain ist in Deutschland in Betrieb (Bild: RomoloTavani / iStock / Thinkstock)

Mehr als 90 Prozent der Server mit schädlichen Domains werden in den USA oder in Deutschland gehostet. Das weist der Infoblox DNS Threat Index für das vierte Quartal 2015 aus.

Platz 1: USA, Platz 2: Deutschland

Zwar rangiert die USA mit einem Anteil von 72 Prozent klar auf der Spitzenposition. Auf Platz zwei folgt allerdings schon der Standort Deutschland mit einem Anteil von 20 Prozent an den weltweit neu entdeckten schädlichen Domains. Gerade einmal vier Länder schaffen es auf den folgenden Plätzen auf Prozentwerte mit einer Eins vor dem Komma:

  • Türkei: 1,8 %
  • Irland: 1,79 %
  • Schweiz: 1,27 %
  • Großbritannien: 1,14 %

Zwar seien die Betrüger meist in Osteuropa, Südostasien oder Afrika zu finden. Die flächendeckend hoch entwickelten Verbindungsinfrastrukturen in den Industriestaaten versprächen allerdings die idealen Voraussetzungen für den Betrieb betrügerischer Domains. Vor allem die organisierte Computerkriminalität aus osteuropäischen Ländern nutzt hierfür aufgrund der geografischen Nähe laut Infoblox den Standort Deutschland für ihre Aktivitäten. Zudem sei Deutschland bekannt als sichere und stabile Lokation.

fgo

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