24. März 2014 - Externe Datenverarbeitung

Aktualisierter Mustervertrag zur Auftragsdatenverarbeitung

Ein überarbeiteter Mustervertrag des Bitkom zur Auftragsdatenverarbeitung soll Unternehmen dabei unterstützen, bei einem Outsourcing der Datenverarbeitung die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz einzuhalten.

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Der Bitkom hat den Mustervertrag für externe Datenverarbeitung aktualisiert (Bildquelle: Daniela Stanek/Bitkom).

Was früher eher die Ausnahme war, ist heute fast die Regel: Die Verarbeitung und Auswertung von teilweise sensiblen Unternehmensdaten wird einem externen Dienstleister übertragen. Die Auftraggeber erhoffen sich von dieser Auslagerung der Verarbeitungsprozesse Kostenersparnisse und eine schnellere Abwicklung.

Freilich sollten die Daten nicht auf einer Vertrauensbasis an externe Partner transferiert werden, denn die Möglichkeiten zu eventuellen Datenschutzverstößen sind groß. Damit die Regelungen zum Datenschutz beim Outsourcing eingehalten werden, ist eine vertragliche Fixierung der entsprechenden Verpflichtungen von Auftraggeber und Auftragnehmer daher unverzichtbar. Hierbei leistet der Branchenverband Bitkom schon geraume Zeit mit einer Mustervertragsanlage Unterstützung. Diese hat er nun aktualisiert.

Mit Hilfe der Vertragsanlage sollen die Geschäftspartner sicherstellen können, dass die ausgelagerten Daten gesetzeskonform verarbeitet werden. Für beide Vertragsparteien ergeben sich dabei unterschiedliche Anforderungen an die Datenverarbeitung. So darf etwa der Auftragnehmer die ihm anvertrauten Daten nur soweit verwenden, wie es der Auftraggeber im Vorfeld festgelegt hat. Der Auftraggeber hingegen muss seinen Dienstleister unverzüglich informieren, falls er bei dessen Arbeit Fehler im Zusammenhang mit dem Datenschutz feststellt.

(24.03.2104/fgo)

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