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G Suite: Neues Sicherheitstool für Googles Office

Cloud-Lösungen sind für die großen IT-Konzerne inzwischen eine unverzichtbare Einnahmequelle. Doch nach wie vor gibt es in Firmen datenschutzrechtliche Bedenken bei der Cloud-Nutzung. Google will mit dem neuen Tool G Suite die Unternehmenskunden vom Einsatz überzeugen.

Was ist G Suite?

Unter dem Namen G Suite bündelt der Internetkonzern seine Office- und Mail-Anwendungen, die Google ausschließlich online anbietet.

Anders als die kostenlosen und bei Privatanwendern populären Dienste ist die G Suite gebührenpflichtig.

Sie ermöglicht es Firmenkunden, die verschiedenen Apps enger mit der eigenen IT zu verzahnen und beispielsweise unter einer eigenen Domain zu betreiben.

Google will Bedenken ausräumen

Auf der Seite von Entscheidern und Administratoren sprechen gegen den Einsatz der Google-Anwendungen häufig zwei Argumente:

Bei einer privaten Cloud melden interne Systeme einen Angriffsversuch sofort. In einer Public Cloud wie bei Google sieht das anders aus.

Neues Security-Dashboard

Das neue Security Center, das Google in einem Blogeintrag [1] vorstellt, soll Administratoren die Arbeit erleichtern.

Eine zentrale Seite zeigt potenzielle Angriffsversuche und sicherheitsrelevante Vorkommnisse zu den eingerichteten Konten. Dort lassen sich beispielsweise Attacken mit Spam oder Malware zu einem Benutzerkonto einsehen.

So lassen sich bei gefährdeten Konten gezielt Gegenmaßnahmen einleiten. Zum anderen steht zusätzlich der Dienst „Security Health“ zur Seite. Er vermittelt individuelle Empfehlungen zur sicheren Datenspeicherung und gibt Hinweise auf geeignete Einstellungen rund um die Mobilität und Kommunikation per G Suite.

Stephan Lamprecht