7. Mai 2014 - Transparenzberichte

50.000 Telekom-Anschlüsse in 2013 im Visier der Ermittler

Posteo hat es vorgemacht, nun folgt die Telekom. Der deutsche TK-Riese veröffentlichte erstmals einen Jahresbericht zu den erteilten Auskünften an Sicherheitsbehörden.

Quelle (Telekom) Auch die Telekom will jetzt mehr Transparenz zeigen (Bildquelle: Telekom).

Insgesamt  49.796 überwachte Anschlüsse weist der jetzt von der Telekom veröffentlichte Jahresbericht 2013 zu erteilten Auskünften an Sicherheitsbehörden aus. Über die Gesamtzahl der entsprechenden Anträge, also auch die abgelehnten, schweigt sich der Provider allerdings aus.

Im Zuge dieser durchgeführten Überwachungen seien 436.331 Verkehrsdatensätze an Behörden weitergeben worden, zudem 28.162 Teilnehmerbestandsdaten und 946.641 IP-Adressinhaberdaten. Letztgenannte Zahl bezieht sich fast ausschließlich auf Verdachtsfälle wegen Urheberrechtsverletzungen. Die Beantwortung dieser Anfragen habe, so die Telekom, die zuständigen Bereiche „in besonderem Maße in Anspruch“ genommen.

Auskunftsanfragen ausländischer Behörden habe man bei der Telekom nach eigenen Aussagen nicht beantwortet. Grund: Solche Anfragen müssten von einer zuständigen inländischen Stelle an die Telekom gerichtet werden.

(07.05.2014/fgo)

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