21. November 2008 - Die besten Anti-Spionage-Tools

So schützen Sie sich gegen Datendiebe (Teil 3)

Wenn Sie oft und lange im Internet surfen, ist die Chance recht hoch, sich einen Virus oder sonstige Schädlinge einzufangen. Doch mit einigen Tools schaffen Sie leicht Sicherheit vor Datendieben und Spionage-Webseiten.

Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation (Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock)

Werbung kann im Internet ganz schön nerven.

Ad-Aware: Filesharing ohne Spionage

Gerade bei der Installation beliebter Filesharing-Software wird häufig ein Werbemodul ungefragt mit installiert, das Auskunft über Ihre bevorzugten Internet-Seiten oder andere vertraulichen Daten gibt.

Ad-Aware kennt solche Methoden und hat ein probates Mittel dagegen: Es entfernt die entsprechenden Module restlos von Ihrer Festplatte.

Die Software bekommen Sie kostenlos unter www.lavasoft.com/products/ad_aware_free.php.

Ad-Aware arbeitet ähnlich wie ein Viren-Scanner

Mit Ad-Aware können Sie mehrere Sektionen Ihres Computers überprüfen. Ähnlich einem Viren-Scanner erkennt Ad-Aware auch Spyware, die sich aktuell im Speicher befindet.

Die Einstellungen, was genau gescannt werden soll, finden Sie unter dem Button „Einstellungen“ in der Navigationsleiste des Hauptfensters.

 

2. In den Einstellungsoptionen angelangt, wählen Sie die Option „Scannen“. Dort können Sie dem Programm mitteilen, welche Laufwerke überwacht werden sollen.

Achten Sie unbedingt darauf, dass in der Rubrik „Prozesse während des Scans feststellen“ alle Überwachungsfunktionen mit einem grünen Häkchen versehen sind.

 

Welche Werbe-Software ist auf meinem Rechner?

Für einen ersten Überblick, welche Werbe-Software auf Ihrem System installiert ist, wählen Sie im Hauptfenster „Status“ den Button „Jetzt scannen“.

Im Fenster „Wählen Sie einen Scanmodus“ teilen Sie dem Programm Ihre gewünschten Scann-Einstellungen mit oder übernehmen mit einem Klick auf „Benutzerdefinierter Scan“, die zuvor individuell angepassten. Mit „Scannen“ starten Sie den Scan.

 

Spionage per USB-Stick: War da wer?

Seitdem der USB-Stick die Diskette verdrängt hat, greift der lokale Datendiebstahl um sich.

So lässt sich auf einem iPod mit 80-Gigabyte-Festplatte durchaus eine ganze Menge Daten stehlen, ohne sich verdächtig zu machen.

Tetraguard USB

Einen Schutz gegen USB-Datendiebstahl bietet die Software „Tetraguard USB“, die unter www.tetraguard.de zu bekommen ist.

Die Analyse mit „dubium“

Kostenlos kann auf der Website des Unternehmens aber auch die kleine Analyse-Software „dubium“ angefordert werden. Sie verhindert den Datendiebstahl nicht, zeigt aber auf, wann welches USB-Gerät eingesteckt war.

1. Dubium benötigt keine Installation. Starten Sie die Mini-Anwendung einfach per Doppelklick und bestätigen Sie den anschließenden Urheberrechts-Hinweis mit „OK“.

 

2. Jetzt erhalten Sie eine komplette Liste aller USB-Geräte, die in der Vergangenheit mit dem System verbunden waren, jeweils mit dem Datum der letzten Verbindung. Daraus wird schnell ersichtlich, ob sich jemand an Ihrem PC zu schaffen gemacht hat.

René Gelin
René Gelin war Redakteur, Projektleiter und Chefredakteur bekannter Computer- und Internet-Zeitschriften und ist seit mehr als zehn Jahren selbständiger Journalist. Er führt die Agentur TimeToPrint Publishing GmbH & Co. KG als Geschäftsführer.

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