Hintergrund
/ 10. August 2021

ODoH: Besserer Schutz für DNS

Das DNS ist das „Telefonbuch“ für das Internet und daher im Fokus von Hackern und Datendieben. Der neue Standard ODoH (Oblivious DNS over HTTPS) will den Datenschutz bei der DNS-Nutzung erhöhen. Um davon zu profitieren, raten Sie im Unternehmen, aktiv zu werden.

Möchten Sie eine bestimmte Website aufrufen, kennen Sie entweder die Webadresse oder Sie nutzen eine Suchmaschine. Was Sie sicherlich nicht wissen, ist die IP-Adresse des Webservers, der die Website vorhält.

Der Wegweiser im Internet

Damit sich der Browser mit dem Webserver verbindet, braucht er jedoch diese IP-Adresse. Denn eine Webadresse wie www.datenschutz-praxis.de ist eine für uns Menschen gemachte, verständliche Adresse. Die IP-Adresse jedoch ist die Adresse des Webservers im Internet, die technisch nötig ist. Deshalb führt Ihre Eingabe der Webadresse im Browser zu einer Abfrage im Domain Name System (DNS). Es kennt die Zuordnung zwischen Webadressen und IP-Adressen.

Das DNS ist also wie ein Telefonbuch zu verstehen. Ohne DNS wird eine Webadresse nicht in die IP-Adresse übersetzt.

DNS-Risiken: fehlende Erreichbarkeit, Entführung, Spionage

Das DNS nutzt bestimmte Server, die DNS-Server, um die „Telefonbuch-Dienste“ für das Internet zu erbringen. Werden diese Server blockiert oder fallen sie durch eine gezielte Überlastung aus (DDoS-Attacken), kann das DNS die IP-Adressen zu den Webadressen nicht mehr liefern, die Webseiten sind nicht erreichbar. Die Folge aus Datenschutzsicht: mangelnde Verfügbarkeit

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