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08. September 2021

Glossar zur digitalen Transformation

Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) veröffentlicht ein Glossar. 32 Begriffe passend zum Thema werden ausführlich erklärt.
Bild: patpitchaya / iStock / Getty Images Plus
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Wissen zum Nachschlagen
Was ist eine digitale Innovation? Wofür steht der Begriff Datensouveränität? Grundlegende Informationen über diese und 30 andere Begriffe liefert ein Glossar des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt).

Als Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften will das bidt dazu beitragen, die Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation besser zu verstehen – und bietet auf seiner Webseite ein Glossar zu ausgewählten zentralen Begriffen.

Sieben Bereiche

Aktuell gliedert sich das Glossar in sieben Bereiche:

  • Allgemein,
  • Hardware,
  • Software,
  • Technologiefelder,
  • Kommunikation,
  • Wirtschaft und Arbeit,
  • Politik und Regulierung.

Fundierte Vorstellung

In diesen sieben Bereichen werden ausgewählte Begriffe nach einem einheitlichen Schema erklärt und vorgestellt:

  • Definition und Abgrenzung,
  • Geschichte,
  • Anwendung und Beispiele,
  • Kritik und Probleme,
  • Forschung,
  • weiterführende Links und Literatur,
  • Quellen.

Momentan sind es 32 Begriffe – von „Digitale Innovation“ bis zu „Kritische Infrastruktur“ – weitere sollen sukzessive folgen.

Was ist eine digitale Innovation?

Im Bereich „Allgemein“ geht es zunächst um den Begriff „Digitale Innovation“.

Laut Definition sind „Digitale Innovationen (…) Innovationen, die sich aus der innovativen Nutzung digitaler Technologien ergeben. Ein zentrales Merkmal von digitalen Innovationen ist, dass sie durch die Kombination einer innovativen fachlichen Lösung und einer innovativen technischen Lösung gebildet werden.“

Konkrete Anwendungsbeispiele sind neue Formen persönlicher Kommunikation wie WhatsApp oder digitale Verwaltungsdienstleistungen wie die Onlineummeldung eines Kraftfahrzeugs. In beiden Fällen spielt auch der Datenschutz eine wichtige Rolle.

Was bedeutet Datensouveränität?

Im Bereich „Politik und Regulierung“ wird auch die „Datensouveränität“ erklärt.

Zunächst stellt das Glossar klar, dass der Begriff in einer Vielzahl von Kontexten und oft auch in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet wird: „Eine feststehende, allseits akzeptierte Definition existiert nicht.“ Gleichwohl bedeute „Datensouveränität“ dem Wortsinn entsprechend „die Kontrolle über Daten und ihre Erhebung, Speicherung und Verarbeitung“.

Zwei Forschungsprojekte

Unter der Überschrift „Forschung“ verweist das bidt auf zwei aktuelle Forschungsprojekte des Instituts:

  • das Projekt „Bewusstsein, Motivation und Implementierung von Datenportabilität – Stärkung radikaler und disruptiver Innovationen durch verbesserte Datenportabilität“ und
  • das Projekt „Vektoren der Datenpreisgabe – Eine komparative Untersuchung zum Einsatz eigener personenbezogener Daten aus den Perspektiven der Rechtswissenschaft, Kulturwissenschaft und Wirtschaftsinformatik“.
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Elke Zapf

Elke Zapf
Verfasst von
Elke Zapf
Elke Zapf
ist freiberufliche Kommunikationsexpertin und Journalistin. Ihre Schwerpunkte sind Wissenschaft, Forschung, nachhaltiger Tourismus und Datenschutz. Kontakt:
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