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/ 20. Mai 2026

Cyberangriffe und Datenpannen| Podcast Folge 74

Cyberangriffe können für Unternehmen und Behörden gravierende Folgen haben – von Reputationsverlusten bis hin zu finanziellen Schäden. Doch was bedeutet das konkret für Datenschutzbeauftragte? Darüber spricht der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern in der neuen Folge von „Datenschutz PRAXIS – Der Podcast fragt nach“.

Gelangen Angreifer an personenbezogene Daten, können sie Identitätsdiebstahl begehen, finanzielle Schäden verursachen oder sensible Informationen veröffentlichen. Für Unternehmen und Behörden bedeutet ein erfolgreicher Cyberangriff nicht nur ein Vertrauensverlust und finanzielle Schäden, sondern auch mögliche rechtliche Konsequenzen im Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Was sollten Datenschutzbeauftragte dazu wissen, um entsprechend beraten zu können?

Sebastian Schmidt

Seit dem 8. Dezember 2022 ist Sebastian Schmidt Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern

Datenschutz PRAXIS – Der Podcast fragt nach – diesmal bei Sebastian Schmidt, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern. Diese Fragen haben wir gestellt:

  • IT-Sicherheitsvorfälle wie der Cyberangriff auf einen Hotel-Datenbankdienstleister, über den Sie berichtet haben, sind häufige Ursachen für Datenschutzverletzungen. Wie sehen Sie die Entwicklung? Sind Cyberangriffe dabei, zur größten Ursache für Datenpannen zu werden oder sind sie es vielleicht schon? Wie ist da Ihre Erfahrung als Aufsichtsbehörde?
  • Datenschutzbeauftragte müssen sich also auch mit Cyberattacken befassen und im Fall des Falles einbezogen werden. Ist das den Unternehmen bewusst genug? Oder sollten Datenschutzbeauftragte noch klarer darauf hinweisen, dass nicht nur der IT-Sicherheitsbeauftragte zu informieren ist, wenn ein verseuchter Link geklickt wird und Daten verschlüsselt werden?
  • Gibt es typische Herausforderungen oder auch Fehler in diesem Bereich,  die Ihnen als Aufsichtsbehörde bei den Unternehmen begegnen?
  • IT-Sicherheit und Datenschutz müssen stärker zusammen gedacht werden. Welche Synergien sehen Sie, auch mit Blick auf die laufenden NIS2-Aktivitäten in den Unternehmen? Kann da auch der Datenschutz profitieren?
  • Sehen Sie die Gefahr, dass die Stärkung der IT-Sicherheit als Antwort auf die vielen Cyberangriffe auch den Datenschutz gefährden kann? Kann man von einem Datenschutz-Risiko „Cybersicherheit“ sprechen?
  • Wie sollten sich DSBs einbringen in die Konzepte und Maßnahmen für Cybersicherheit?
  • Welche Cyberrisiken sollten DSBs denn besonders in den Blick nehmen? Ransomware?
  •  Was empfehlen Sie, wie sich DSBs auf die neue Bedeutung von Cybersicherheit einstellen sollten? Zum Beispiel die Warnmeldungen des BSIs verfolgen und es nicht alleine dem IT-Sicherheitsbeauftragten überlassen?

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Oliver Schonschek