Datenschutz PRAXIS Urteile

Kinder, Kinder …

Dr. Eugen Ehmann, Jurist und Datenschutz-Experte


Dr. Eugen Ehmann, Jurist und Datenschutz-Experte

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer eine Spende der besonderen Art abgibt, legt meist Wert auf Anonymität. Doch was, wenn das Spenden-Produkt, sprich: das Kind, irgendwann wissen möchte, wer sein leiblicher Vater ist?

Umgekehrt: Darf ein eigentlich anonymer Samenspender sich plötzlich für sein Kind interessieren und mehr wissen wollen? Und welche Daten müssen im Ernstfall Telekommunikationsanbieter herausrücken?

Mit den besten Grüßen
Dr. Eugen Ehmann



Auskunftsanspruch gegen eine Samenbank

Manche Kinder entstehen durch eine Samenspende, weil ein anderer Weg nicht möglich ist. In der Regel vereinbaren die Beteiligten, dass der Samenspender anonym bleibt. Aber hält das vor Gericht, wenn das Kind seinen biologischen Vater kennen lernen möchte? Und was sagt das europäische Recht dazu?


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Auskunftsanspruch eines Samenspenders

Zwei Frauen wollen beide ein Kind bekommen. Ein Samenspender für eine der beiden Frauen ist über das Internet rasch gefunden. Schwangerschaft und Geburt verlaufen wie gewünscht. Doch dann beginnt der Mann gewissermaßen zu zicken. Er möchte mehr sein als nur Samenspender und verlangt als Vater Auskunft über die Entwicklung des Kindes. Ein Fall für den Datenschutz?


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Kein Auskunftsanspruch gegenüber TK-Unternehmen zur Feststellung der Vaterschaft

Aus Spaß wurde ernst – d.h. konkret aus einem sexuellen Kontakt ein Kind. Die Mutter kannte aber nur Vornamen und Handy-Nummer des Vaters. Da sich das Telekommunikations-Unternehmern weigerte, die Daten des Anschlussinhabers preiszugeben, hatte das Landgericht Bonn über die geforderte Auskunft zu entscheiden.


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