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Ratgeber
27. März 2018

Regeln Sie Ihren digitalen Nachlass!

DP+
Regeln Sie Ihren digitalen Nachlass!
Bild: Tuned_In / iStock / Thinkstock
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Eine gute Idee – aber wie geht das?
Nur 20 % aller Internetnutzer haben irgendwie geregelt, was nach ihrem Tod mit den Accounts bei Facebook, WhatsApp, Threema und ähnlichen Diensten geschehen soll. Manchmal geht dieses nachlässige Verhalten gut, immer öfter jedoch nicht mehr. Sorgen Sie daher vor.

Viele Menschen leben heute regelrecht digital. Die Bankverbindung, der Stromvertrag, das Zeitungsabo – alles läuft über das Internet. Schriftliche Unterlagen existieren überhaupt keine mehr. Sie sind auf einem Portal des Anbieters abzurufen – wenn man das nötige Passwort zur Hand hat!

Bilder sind in einer Cloud abgelegt oder auf einem Smartphone, beides natürlich mit Passwort gesichert. Der gesamte Austausch mit Freunden und Bekannten läuft über Facebook, Threema usw.

Und was geschieht im Todesfall? Kein Thema, dem sich die Kolleginnen und Kollegen gern widmen. Sollten sie aber! Als Datenschutzbeauftragter können Sie z.B. im Rahmen Ihrer Schulung dafür sorgen. Denn der Tod kommt immer ungelegen, wie ein Sprichwort sagt, das nicht nur Bestatter gern zitieren.

Dr. Eugen Ehmann
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Verfasst von
Dr. Eugen Ehmann
Dr. Eugen Ehmann

Dr. Eugen Ehmann ist ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des Datenschutzes in Unternehmen und Behörden. Er ist Herausgeber eines renommierten DSGVO-Kommentars und Autor zahlreicher Beiträge in der Datenschutz PRAXIS sowie in vielen weiteren Datenschutz-Veröffentlichungen. Außerdem moderiert er seit 2003 den Datenschutz-Kongress IDACON.

Seit dem 1. Januar 2019 ist Dr. Ehmann Regierungspräsident von Unterfranken. Neben dem Datenschutz beschäftigt er sich unter anderem mit Fragen des Melde-, Pass- und Staatsangehörigkeitswesens. Zudem ist Eugen Ehmann Lehrbeauftragter für Recht und Internet sowie Prüfer bei der Ersten Juristischen Staatsprüfung. Er ist Mitglied des Rechtsausschusses der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.