Informantenschutz

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31. Juli 2008 - „Wenn ich dieses Schwein …“

Denunzianten und Informanten – Übel oder Notwendigkeit?

Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation
Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock

Kann sich der Staat auf Leute einlassen, die andere anonym anschwärzen oder zwar ihren Namen nennen, aber von der Behörde Vertraulichkeit verlangen? Dabei denkt man rasch an Schwerkriminalität und V-Leute – und vergisst dabei, dass diese Situationen auch in der normalen Verwaltung ständig vorkommen, gerade bei Finanzbehörden. Ob ein Anspruch des Betroffenen besteht, den Namen eines Hinweisgebers zu erfahren, ist auch ein Datenschutzproblem. Die Rechtsprechung zeigt, dass der „Wunsch nach dem Namen“ meist keinen Erfolg hat.

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