Betriebsarzt

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20. Januar 2014 - Arbeitnehmerdatenschutz

So schützen Sie die Gesundheitsdaten von Mitarbeitern

Patientenakte: Inhalt und Aufbewahrungsdauer
Bild: Thinkstock/carenas1

Jeder Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter gesund sind. Denn erkrankte Mitarbeiter sind ein schwerwiegender Kostenfaktor. Die krankheitsbedingten Fehltage bei den Beschäftigten steigen derzeit wieder. So lag laut einer Studie des Magazins „Der Mittelstand“ die Zahl der Fehlzeiten im Jahr 2012 bei 14,2 krankheitsbedingten Fehltagen pro Mitarbeiter. Doch darf der Arbeitgeber überhaupt Kenntnis von den Gesundheitsdaten seiner Mitarbeiter haben, und wenn ja, in welchem Umfang? Eine Krankmeldung muss und darf z.B. keine Diagnoseangaben enthalten. Denn der Arbeitgeber muss nicht mehr wissen als den Fakt „Mitarbeiter krank“. Und auch Sammel-Mails an alle Mitarbeiter sind nicht empfehlenswert.

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31. Juli 2008 - Rechte und Pflichten

Der Betriebsarzt – (k)ein gewöhnlicher Arzt?

Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation
Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock

Das Arbeitssicherheitsgesetz legt in § 2 fest, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen einen Betriebsarzt bestellen müssen. Um tätig werden zu können, ist er darauf angewiesen, vom Betrieb Daten der Beschäftigten zu erhalten. Umgekehrt verfügen Betriebsärzte über viele Daten, die für den Betrieb interessant sind. Welche Spielregeln gelten? Welche Datenflüsse sind zulässig, welche nicht? Eine nähere Betrachtung zeigt, dass vieles anders abläuft als bei einem „gewöhnlichen“ Arzt.

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