Betriebliches Eingliederungsmanagement

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20. Januar 2014 - Arbeitnehmerdatenschutz

So schützen Sie die Gesundheitsdaten von Mitarbeitern

Patientenakte: Inhalt und Aufbewahrungsdauer
Bild: Thinkstock/carenas1

Jeder Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter gesund sind. Denn erkrankte Mitarbeiter sind ein schwerwiegender Kostenfaktor. Die krankheitsbedingten Fehltage bei den Beschäftigten steigen derzeit wieder. So lag laut einer Studie des Magazins „Der Mittelstand“ die Zahl der Fehlzeiten im Jahr 2012 bei 14,2 krankheitsbedingten Fehltagen pro Mitarbeiter. Doch darf der Arbeitgeber überhaupt Kenntnis von den Gesundheitsdaten seiner Mitarbeiter haben, und wenn ja, in welchem Umfang? Eine Krankmeldung muss und darf z.B. keine Diagnoseangaben enthalten. Denn der Arbeitgeber muss nicht mehr wissen als den Fakt „Mitarbeiter krank“. Und auch Sammel-Mails an alle Mitarbeiter sind nicht empfehlenswert.

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28. Juli 2012 - Eingliederung mit Vertrauen

Betriebliches Eingliederungsmanagement und Datenschutz

Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation
Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für jeden Mitarbeiter, der mehr als 30 Arbeitstage in einem Zeitraum von einem Jahr krank war, ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchzuführen. Hierzu muss ein Arbeitgeber praktisch immer Gesundheitsdaten des Beschäftigten erheben – aus datenschutzrechtlicher Sicht ein problematisches Unterfangen.

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