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30. Juli 2012 - BDSG vs. Relevanz-Marketing

Wie gezielt darf das Marketing Daten sammeln?

Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation
Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock

Die Argumente des Marketings sind klar: Je mehr Informationen über einen (potenziellen) Kunden vorliegen, desto gezielter lassen sich Werbemaßnahmen auf ihn zuschneiden. Dieser „Sammelleidenschaft“ stehen die Vorgaben des BDSG entgegen, insbesondere der Grundsatz der Direkterhebung und ein ggf. entgegenstehendes überwiegendes Interesse des Betroffenen. Wir sagen Ihnen, worauf es bei der Datensammlung ankommt und was Sie bei der weiteren Verarbeitung und Nutzung beachten müssen.

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Datenschutzkonzept ist Grundlage der Datenschutzorganisation
Bild: Mathias Rosenthal / iStock / Thinkstock

Die werbliche Ansprache von Interessenten per E-Mail ist nur zulässig, wenn eine wirksame Einwilligung der Betroffenen vorliegt. Das ergibt sich aus den §§ 4, 28 BDSG und ist über § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG auch im unternehmerischen Wettbewerb abgesichert. Nach einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf folgt daraus beim Adressdaten-Kauf die Pflicht zu überprüfen, ob für die Ansprache per E-Mail eine wirksame Einwilligung vorhanden ist.

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