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RA

[1] Abk. für Radiocommunication Assembly. Die Versammlung der Studienkommissionen (Study Groups, SG), auch „Funkversammlung“ genannt, ist ein Organ des ITU–R (ITU Radiocommunication Sector), des Funksektors der Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union, ITU).

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Die Radiocommunication Assembly ist für die Struktur, die Programme und die Verabschiedung von Funkstudien zuständig. Sie stellt die technischen Grundlagen für die Durchführung von Weltfunkkonferenzen bereit, billigt die Arbeitsprogramme der Studienkommissionen des Funkbereichs und entscheidet über Dringlichkeit, Vorrang und Zeitrahmen der Studien. An den Studienkommissionen (SG) nehmen Experten von Verwaltungen und aus öffentlichen und privaten Institutionen teil. Sie untersuchen funkbezogene technische Fragen und verabschieden Empfehlungen darüber. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf der Nutzung des Funkfrequenzspektrums beim terrestrischen und extraterrestrischen Funk, den Eigenschaften und Leistungsmerkmalen von Funksystemen, dem Betrieb von Funkstellen und dem Funkeinsatz in Not- und Sicherheitsfällen.

Die Radiocommunication Assembly erstellt Arbeitsprogramme für die Studienkommissionen und kann diese nach Bedarf neu gründen oder auflösen. Sie entwickelt außerdem Verfahren für die Verabschiedung von ITU–R-Empfehlungen auf dem Korrespondenzwege zwischen den Vollversammlungen.

http://www.itu.int/itu-r

[2] Abk. für Radiocommunications Agency. Ursprünglich ausführendes Organ (Executive Agency) des britischen Ministeriums für Handel und Industrie (Department of Trade and Industry, DTI) mit Aufgaben als nationale Lizenzbehörde für das Spektrum der Radiofrequenzen. Diese Aufgaben wurden im Dezember 2003 der nationalen Regulierungsbehörde für das Telekommunikationswesen Ofcom (Office of Communications) übertragen.

http://www.ofcom.org.uk

[3] Abk. für Random Access, von engl. random (chaotisch, wahlfrei, zufällig, zufallsbedingt, nach Zufallsprinzip ausgewählt) und access (Anschluss, Eingang, Einsicht, Einstieg, Eintritt, Zugang), auch mit Contention Mode, dt. Konkurrenzbetrieb oder Wahlfreier Zugriff, bezeichnet. Klasse dezentraler asynchroner stochastischer Zugangsverfahren (Zugriffsstrategien) für lokale Netze (LAN) und die Satellitenkommunikation, in der die Datenstationen um das zeitlich limitierte Übertragungsrecht am gemeinsamen Übertragungsmedium (z.B. Busleitung) konkurrieren. Dabei sind Kollisionen zugleich zugreifender Stationen nicht völlig auszuschließen. Größte Verbreitung hat dieses Prinzip beim CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/with Collision Detection) gefunden, dem Zugangsverfahren des Ethernets (IEEE 802.3). Im Gegensatz zum Random Access wird beim deterministischen Zugangsverfahren (z.B. Token Passing) den Datenstationen ein exklusives Zugangsrecht in regelmäßigen (berechenbaren) Zyklen eingeräumt. Kollisionen zeitgleich übertragender Stationen werden dabei in jedem Falle vermieden.

[4] Abk. für Random Allocation.

[5] Abk. für Rate Adaptation, kurz für Bitrate Adaptation, dt. Bitratenadaption. Ein adaptierendes Verfahren zur Anpassung leitungsorientierter Übertragungen unterschiedlicher Übertragungsgeschwindigkeiten (Bitraten). Bekanntes Beispiel ist die standardisierte Bitratenadaption des Terminaladapters nach ITU-T V.110 am Basiskanal des ISDN-Anschlusses.

[6] Abk. für Ready Access.

[7] Abk. für Real Audio, auch Live Audio oder Streaming Audio genannt. Audiovisuelle Kommunikationsanwendung, die eine Darbietung der audiovisuellen Informationsinhalte (Töne, Bilder) während eines Downloads – in Echtzeit – ermöglicht. Das heißt, es muss nicht, wie beim üblichen Store-and-Forward-Prinzip, die Übertragung der kompletten Audiodatei abgewartet werden, bis sie am Empfangsort hörbar gemacht werden kann. Eine der größten Anforderungen bei derartigen Übertragungen ist, dass Echtzeitanwendungen kurze Antwort- und Reaktionszeiten sowie einen konstanten Datenstrom garantierter Bandbreite erfordern.

[8] Abk. für Registration Authority, dt. Registrierstelle oder Registrierungsinstanz. Im Rahmen der Zertifizierung, d.h. im Prozess des Bereitstellens von Elektronischen/Digitalen Zertifikaten, eine Institution, welche die Identität der Antragsteller von Zertifikaten entgegennimmt und überprüft. Entsprechend nimmt die Registration Authority eine Vermittlerfunktion zwischen Benutzer und Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) wahr.

[9] Abk. für Regulatory Affairs, dt. Regulierungsangelegenheiten/–sache.

[10] Abk. für Remote Access. Allgemein für Fernzugriff oder auch Fremdanschaltung. In Telekommunikation und Informatik gemeinhin für die Möglichkeit, mit telekommunikationstechnischen Mitteln „aus der Ferne“ (oft standortunabhängig) auf zentrale Ressourcen (z.B. Host, Server) oder lokale bzw. private Netzinstallationen (z.B. LAN, Corporate Network) zuzugreifen.

[11] Abk. für Remote Access. Optionale Modemfunktion zum Lesen und Ändern der Einstellungen (Konfiguration) des fernen Modems.

[12] Abk. für Remote Agent. In Callcenter-Szenarien ein Callcenteragent (CCA), der vom eigentlichen Callcenter räumlich abgesetzt (aus der Ferne, remote) arbeitet. Dazu wird der Remote Agent an die Automatische Anrufverteilung (Automatic Call Distribution, ACD) des Callcenters angeschlossen. Handelt es sich beim Remote Agent um einen Heimarbeiter in Sinne von Teleworking/Telecommuting, spricht man vielfach auch von einem Home Agent (HA). Entsprechende Szenarien bezeichnet man als Verteiltes/Dezentrales Callcenter (Distributed Callcenter) oder als Virtuelles Callcenter (Virtual Callcenter).

[13] Abk. für Remote Assistance.

[14] Abk. für Resident Agent.

[15] Abk. für Resource Advisor.

[16] Abk. für Resource Allocation.

[17] Abk. für Risk Analysis, dt. Risikoanalyse. In der Informationstechnologie (IT) ein Prozess, der die bestehenden Sicherheitsrisiken identifiziert, ihre Größenordnung bestimmt und die Bereiche festlegt, die Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Zu berücksichtigen sind hierbei ggf. das IT-Sicherheitshandbuch und das IT-Grundschutzhandbuch des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Fachinformationen der CERT-Stellen (Computer Emergency Response Team) und anderer Organisationen, die sich mit der IT-Sicherheit befassen.

[18] Abk. für Routing Arbiter, kurz für Routing Arbiter Project (RA Project). Im Bereich des Internets ein Gemeinschaftsprojekt von Merit Network und dem Information Sciences Institute (ISI) der University of Southern California (USC). Darüber hinaus sind Cisco Systems (Partner von ISI) und die University of Michigan (Partner von Merit) in das Projekt involviert. Zentrales Anliegen des Projektes ist, die Stabilität und die Verwaltbarkeit des Internet-Routings in den Netzen der verbundenen Network Provider zu gewährleisten. Mit den dazu eingeleiteten Maßnahmen wird eine Gleichbehandlung der Provider erreicht und zugleich die Vermaschung zwischen den Providern vereinfacht (reduziert).

Im Wesentlichen besteht der bereitgestellte Routing Arbiter Service aus vier Komponenten:

Route-Server (RS): Der Route-Server dient dem Austausch von Routing-Informationen zwischen allen Network Providern. Hierzu werden auch alle individuellen Anforderungen hinsichtlich der Routing-Strategie einzelner Provider erfasst, entsprechend vordefinierten Regeln bearbeitet und anschließend an alle Provider verteilt.

Netzmanagementsystem: Die Software überwacht die Performance des Route-Servers.

Routing Arbiter Database (RADB): eine von mehreren Datenbanken der sogenannten „Internet Routing Registry (IRR)“, die Routing-Informationen sammeln und zur Verfügung stellen.

Routing Engineering Team: ein Team, das die Provider bei der Installation des Peering und weiteren Netzwerkproblemen unterstützt.

http://www.ra.net

[19] Abk. für Routing Area. Im Mobilfunksystem der dritten Generation UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bzw. in GPRS (General Packet Radio System) ein geographischer Bereich, in dem sich eine Mobilstation frei bewegen kann, ohne dass der SGSN (Serving GPRS Support Node) seine Aufenthaltsinformation aktualisiert. Eine Routing Area besteht aus einer oder mehreren Zellen und ist immer in einer Location Area (LA) enthalten.

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